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Brass Band Regensburg begeisterte ihr Publikum bei Konzert in der RT-Halle

Ein herausragender Erfolg gelang den 28 Musikern der "Brass Band Regensburg" aus Regensburg und der ostbayerischen Region bei ihrem Konzert am 12. April in der RT-Halle Regensburg. Durch ihre Spieltechnik, Intensität und ihrem homogenen Ensembleklang begeisterten sie unter der bewährten Führung von Christine Hartmann (D) und Dave Lea (GB) ihr Publikum.

Bereits mit dem Eröffnungsstück "Vitae Aeternum" von Paul Lovatt-Cooper wurde ein Feuerwerk der Brass-Band-Literatur gezündet und der Funke sprang sofort auf die Zuhörer über. Ein besonderes Ausrufezeichen setzten die Musiker mit "Purcell Variations" von Kenneth Downie. Komponiert anlässlich des 300. Todestags von Henry Purcell, verlangen die Variationen, basierend auf dem Choral "Westminster Abbey", allen Registern der "Brass Band", einschließlich Schlagwerk, musikalisch und technisch großes Können ab. Alle Anforderungen wurden mit Bravour und großer Spielfreude gemeistert. Eine weitere Steigerung erfuhr das Konzert durch "Resurgam" (Ich werde auferstehen) von Eric Ball. Ein hochdramatisches Werk mit hoffnungsvollem Ende, indem sich Gefühle wie Liebe, Hingabe aber auch Resignation und Zorn wiederfinden. Bestechend die Spieltechnik, dynamischen Differenzierungen und das Feingefühl, zu welchem diese Brass Band Regensburg fähig ist. Mit dem Marsch "Cross of Honour" von William Rimmer, der energisch und virtous, trotzdem graziös und beschwingt erklang, wurde das Publikum in die Pause entlassen.

In der zweiten Konzerthälfte präsentierte die Brass Band Regensburg eine völlig andere Seite des weiten Spektrums der Brass Band Literatur. Mit "Magnum Mysterium" von M. Lauridsen wurde ein wahres Gänsehautfeeling erzeugt. Dieser magische Augenblick wurde gefolgt von "Carrickfergus" bei dem der Euphonium-Solist Martin Hinkel dem Namen seines Instruments alle Ehre machte. Es war überaus wohlklingend und wurde mit reichlich Applaus bedacht. Die Posaunen standen als nächstes im Rampenlicht. Mit einer spritzigen Bearbeitung vom Klassiker "It´s not unusual" unterhielten die drei Posaunen vortrefflich und mit gekonntem Spiel das Publikum bevor der Prinicipal Cornetist Florian Nicklas ausdrucksstark und scheinbar mühelos die Frage der Queen-Ballade aufgriff: "Who wants to live forever". Präzise Rhythmik und musikalischer Esprit waren auch in "Yellow Submarine" der Beatles zu hören bevor es dann mit “In perfect peace“ von Kenneth Downie wieder ruhiger wurde. Das Finale, bei dem Bassposaunist sowie auch die gesamte Band keinen Zweifel aufkommen ließen, dass sie es auch mit einer "Mission Impossible" aufnehmen können, rundete einen beeindruckenden Konzertabend charmant ab.

Mit langanhaltendem und überwältigendem Applaus bedankte sich das Publikum für dieses großartige Konzerterlebnis und zeigte sich von der facettenreichen Brass Band Musik tief beeindruckt.