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Herbstkonzerte der Brass Band Regensburg mit besonderem Highlight

Mit einem Doppelkonzert am 10.11 um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Matthäus in Regensburg und am 11.11. um 10:30 Uhr in St. Pius in Kelheim schließen die Musiker der Brass Band Regensburg ein erfolgreiches Jahr mit einem musikalischen Höhepunkt ab.

Musikalisch knüpfen sie dabei an die Leistungen an, die sie bei ihrer Teilnahme an der Deutschen Brass Band Meisterschaft im Frühjahr in Coesfeld gezeigt haben.

In der Vorbereitungsphase des Wettbewerbs wurden sie direkt aus England von Dave Lea geschult. Lea leitet in England die Werks-Brass Band des Automobilkonzerns „Jaguar Land Rover“, mit welcher er vor kurzem an den British-Championships in der höchsten Kategorie angetreten ist. Obwohl es in ganz Deutschland wahrscheinlich noch keine Brass Band auf diesem Niveau gibt, hat ihm die Arbeit mit den Regensburgern offensichtlich so viel Freude bereitet, dass er zum Konzert wieder anreist und sogar das Selbstwahlstück der Meisterschaft „Shine as the light“ dirigieren wird.

Neben diesem Höhepunkt präsentierte die Band unter der Leitung ihres Dirigenten Mathias Wehr viele Stücke bei denen der einzigartige klangliche Charakter einer englischen Brass Band besonders zur Geltung kam. Neben Chorälen, wie z.B. Deep Harmony, bei denen der kraftvolle und zugleich kompakte Klang einer großen Kirchenorgel nachempfunden wurde, zeigten die Musiker z.B. mit „Lord Tullamore“, dass sie auch die technisch anspruchsvolle Seite lebhafter Rhythmen schottischer Volkslieder beherrschen. In der Originalkomposition „An untold Story“ von Paul Lovatt-Cooper wurde das ansonsten in keiner Orchesterform vorkommende Es-Horn als Soloinstrument präsentiert, bevor mit einer Weltpremiere ein weiteres Highlight auf dem Programm stand. Das vom Dirigenten der Regensburger Brass Band, Mathias Wehr, für Blasorchester komponierte Werk „Phönix – Wie ein Vogel aus der Asche“ wurde 2008 uraufgeführt. Inspiriert und begeistert von der intensiven Zusammenarbeit mit englischen Brass Bands hat er dieses Werk nun für die Orchesterform der englischen Brass Band neu arrangiert. Stimmungsvoll zeichnet es das Bild nach, wie sich dieser Vogel zu voller Pracht aufbaut.