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"Glory of Brass" 2013

Doppel-Konzerte „Glory of Brass“ werden zu Glanzstücken der Brass Band Regensburg mit Musikdirektor der Jaguar Land Rover Band Dave Lea als Gastdirigent.


 Am 19. April gab die Brass Band Regensburg unter dem Motto „The Glory of Brass“ ihr erstes eigenes Saalkonzert im Regensburger Antoniussaal und stand unter der Leitung von Mathias Wehr am 20. April in der Frauenkirche in Nürnberg gleich ein zweites Mal auf der Bühne. Für die jeweils fast 300 Zuhörer bot sich eine überwältigende musikalische Darbietung.
Mitverantwortlich für den grandiosen Erfolg war auch der aus England extra angereiste Musikdirektor der Jaguar Land Rover Band, Dave Lea. Seine Band gehört englandweit zu den besten Brass Bands überhaupt und so war die Zusammenarbeit für die Regensburger Musiker ungefähr so, als wenn z.B. der Weltfußballer Ronaldo den SSV Jahn Regensburg trainiert.Gleich nach dem Eröffnungsstück „Glory Fanfare“, dirigiert von Mathias Wehr, zeigte die Brass Band Regensburg mit dem für  Wettbewerbe komponierte Stück „Dimensions“ zu welchen Höchstleistungen sie fähig ist. Anschließend bewies Katrin Poll, dass auch die Tuba als Solo-Instrument geeignet ist. Mit dem gefühlvollen Werk „Song for the Skies“ erzeugte sie mit ihren weichen, sonoren Tuba-Klängen Gänsehaut beim Publikum. Nachdem den Zuhörer mit diesen weichen Klängen warm ums Herz geworden war, entführte die Band das Publikum anschließend mit dem Stück „Antarcitca“ auf eine musikalische Reise zu einer der kältesten Regionen der Erde. Lautmalerisch konnten sich die Zuhörer lebhaft wuselnde Pinguine, Eisberge und schneebedeckte Landschaften vorstellen. Schließlich wurden die Gäste mit der  echten Originalkomposition für Brass Band des britischen Erfolgskomponisten Paul Lovatt-Cooper „Home of Legends“ entlassen.Wer nun geglaubt hatte nach diesem anspruchsvollen ersten Teil sei die Band am Ende ihrer Kräfte angelangt und im zweiten Teil würde nur noch leichte Unterhaltungsmusik dargeboten, wurde gleich mit der Eröffnung unter dem Titel „When Thunder Calls“ eines Besseren belehrt. Nicht nur, dass das Werk musikalisch der Band alles abverlangte – es wurden nun zur besonderen Unterhaltung der Zuhörer auch noch Show-Elemente eingebaut. Anschließend ging es mit „The Dark Side of the Moon“ direkt mit dem nächsten Originalwerk für Wettbewerbe weiter. Diesmal ging die Reise allerdings auf die, der Erde abgewandten, Rückseite des Mondes. In den folgenden Stücken „Share my Yoke“ und „Local Hero“ zeigte die Band, dass sie nicht nur als Ensemble gute Leistungen erbringen kann, sondern neben der Tuba auch am Cornett, Alt-Horn und Flügelhorn mit Florian Nicklas, Thomas Lorenz und Michael Kastner hervorragende Solisten hat. Nach dem letzten offiziellen Stück mit der Filmmusik aus „Jurassic Park“ folge als krönender Abschluss noch die Zugabe „Circle of Life“, bei dem die gesamte Band auch als Chor fungierte. Völlig zu Recht würdigte das Publikum dieses anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm sowohl in Regensburg, als auch in Nürnberg mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.